Die Satteldecke unter der Lupe (Beta Test Woche 2, Teil 1)

 
 
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Erinnerst du dich an die Vorstellung der Welt als Scheibe? Bestimmt fragst du dich, was das mit unserem Test zu tun hat. Ganz einfach: Irrtümer jeglicher Art finden sich überall, selbst wenn man noch so fest an etwas anderes glaubt. Wenn man an einem Produkt oder einer Idee arbeitet, legt man automatisch Annahmen zugrunde die nicht zwangsläufig stimmen müssen.  

Ihr habt uns daher schon im Vorfeld immer wieder bei Tests, Befragungen und Experimenten geholfen,  falschen Annahmen auf die Schliche zu kommen!  

Die Annahme, die Ihr in Woche 2 unter die Lupe genommen habt, bezieht sich auf die an euch versandte Satteldecke und die  Anbringung des Smartphones. Dieses wird beim Training in einer Tasche, zentral hinter dem Sattel transportiert.

 
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Dies ist Euer Feedback hierzu in Zahlen

Beta Testern, denen die Satteldecke sehr gut gefällt: 70%

Zufriedenheit mit Verarbeitung und Qualität auf den ersten Blick: 84%

Beta Testern, bei denen die Satteldecke gut passt: 23,5%

Euch ist die Decke meist zu klein bemessen und besonders in der Rückenlänge ca. 3-5 cm zu kurz. Dadurch liegt der Sattel auf der Smartphone Tasche auf. Beim Waschen wird die Decke zudem minimal kleiner.

Leider konnten wir wegen einer Fehllieferung (es wurden mehr Vielseitigkeits- und weniger Dressurdecken geliefert) nicht allen Form Wünschen entsprechen, so fehlt es besonders bei einigen Dressursätteln mit Vielseitigkeitsschabracke zusätzlich an Länge.

Satteldecken, bei denen es beim Reiten zu Faltenbildung kommt: 53%

Die Falten werden vor allem durch zu weit hinten angebrachte Gurtschlaufen ausgelöst. 

 
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Beta Testern, bei denen die Größe der Smartphone Tasche gut passt: 80%

Bei Samsung S6 und iPhone SE beispielsweise bleibt zu viel Platz, hingegen ist das Samsung S8+ leider zu groß für die Tasche

Beta Testern, die ohne weiteren Verschluss bedenkenlos ausreiten würdet: 24%

Beta Testern, die sich einen extra Verschluss der Tasche wünschen: 45%

und den sollt Ihr selbstverständlich auch bekommen :)

Beta Testern, die bereits eine Sicherheitsnadel oder ähnliches als extra Verschluss der Tasche nutzen: 20%

 

... und einige Eurer Kommentare

“Ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit der Passform und dem Design der Schabracke. Hätte ich mir so auch im Laden gekauft. Für unseren 17,5" Sattel mit einer Auflagefläche von ca. 41 cm passt sie wunderbar und die Handytasche hat genug Platz. Die Tasche hätte ich mir aber in einem wasserabweisenden Material gewünscht, so dass Regen und Schweiß nicht an das Handy kommen.”

“An sich finde ich sie sehr schön, auch mit der Kordel und dem Logo. Leider ist die Schabracke allgemein etwas klein, denn bei mir schlägt sie Falten. Die Schlaufen für die Gurtstrippen müssten weiter nach vorne dann gibt es keine unnötigen Falten.”

“Evtl. ist eine Tasche an der Seite deutlich besser, da es vermutlich keine Lösung für jeden Satteltyp geben wird. Oder evtl. die Tasche durch Klett oder ähnliches an einer beliebigen Stelle zu befestigen. Oder eine Art Pad, damit man seine üblichen Schabracken weiter nutzen kann.”

“Für später fände ich es toll, wenn man Satteldecke und Handytasche getrennt kaufen kann und letztere z.B. über einen Klettverschluss an der Decke befestigt wird. So kann man seine passende Größe und verschiedenen Farben, Glitzer, Muster wählen.”

 

Über Eure lieben Facebook Kommentare haben wir auch erfahren, dass das Ausklammern der Satteldecke durch die Position des Smartphones erschwert wird. Bei einer zu langen Decke wippt das Smartphone zudem gegen die Wirbelsäule des Pferdes. Die passende Länge der Decke stellt bei der aktuellen Anbringung also eine große Herausforderung dar, so dass sich eine seitliche Anbringung sogar als eine bessere Option erweisen kann. Das werden wir testen! Zudem sind wir auf Partnersuche bei den etablierten Satteldecken Herstellern, um zukünftig eine bessere Passform gewährleisten zu können.

Einige von euch würden ihr Smartphone auch gern am Körper tragen. Dies ist jedoch für die Bewegungsaufzeichnung des Pferdes hinderlich. Bewegungen des Reiters würden hier die Analyse verfälschen.


 

Bei vielen von Euch  war nun aber die Decke zu kurz um mit zu testen. Was Ihr getan habt, um dennoch mit dabei sein zu können, haben wir in Teil 2 zusammengefasst. Und ob die App Installation nun doch bei allen geklappt hat, das erfahrt Ihr in Teil 3.


 
 
Enri Strobel